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DIE DVD-REIHE „BUSINESS MEDIATION”
Alle 2 Jahre findet in Admont (Österreich) die International Summer School on Business Mediation statt. Dazu werden bekannte MediatorInnen aus den USA, Deutschland und anderen Ländern eingeladen, ihre Ansätze und Erfahrungen zu präsentieren. Veranstalter ist „Konfliktkultur-Kulturkonflikt, Patera & Gamm OEG”, www.konfliktkultur.com |
| »HALTUNG VERHALTEN FAIR HALTEN«
Peter Heintel Marshall B. Rosenberg
Matthias Varga von Kibéd
Leo Montada
Vorträge
Peter Heintel: Haltung und ihr innerer Widerspruch
Haltungen sind Bewegung, Vermittlung, Ermöglichung, nichts Starres; Freiheit zu sich selbst und mitschwingende Begleitung von Prozessen und Entwicklungen.
Marshall B. Rosenberg: Nonviolent Communication and Mediation Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg zeigt einen Weg, wie mit Sprache bewusster und verantwortungsvoller umgegangen werden kann. Der Vortrag bietet eine grundlegende Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und deren Einsatzmöglichkeiten in der Mediation.
Matthias Varga von Kibéd: Verhalten und Haltung
„Es gibt nur zwei Dinge zu tun: das Notwendige und das Unmögliche!“ lautet eine der berühmtesten Aussagen von Ibn al Arabi. Schon das Notwendige in einem Mediationsprozess bei komplexen Konflikten ernsthaft als eigene Aufgabe zu begreifen, stellt hohe Anforderungen an die MediatorInnen.
Leo Montada: Diskursethik in der Mediation die Haltung ist entscheidend!
Allen sozialen Konflikten liegen divergierende Überzeugungen über Rechte, Pflichten, Gerechtigkeit, Fairness, Anstand oder Moral zugrunde. Mediationen würden zu kurz greifen, d.h. nicht nachhaltig befriedend wirken, wenn sie nur einen Ausgleich der Interessen anstrebten und normative Konflikte aussparten.
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| »KÖRPERSPRACHE IN DER MEDIATION«
Walter Samuel Bartussek
In jeder zwischenmenschlichen Begegnung kommt es spontan zu einem Informations- und Energieaustausch zwischen den Personen zum überwiegenden Teil auf der nonverbalen Ebene. Es geht also um das Bewusst-Sein und die Fähigkeit über die Signale des Körpers die Befindlichkeiten der in der Mediation Beteiligten zu erkennen und einzuschätzen. Dabei gilt es, ganz bei sich selbst zu bleiben, um durch den eigenen körperlichen Ausdruck (Gestalt, Körper-Haltung, Ver-Halten, Fair-Halten) die Gesamtsituation positiv gestalten zu können.
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| »UMGANG MIT SCHWIERIGEN SITUATIONEN IN DER MEDIATION«
Stephan Breidenbach
In diesem Workshop geht es um schwierige, sehr konfliktbehaftete Situationen in der Mediation. Starke Emotionen verbinden sich mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen. Schwierig wird es auch dann, wenn sich dies alles hinter Äußerungen wie "Mir geht es hier nur um die Sache!" verbirgt. Welche Möglichkeiten gibt es, mit solchen Situationen umzugehen, sich als Mediator zu verhalten? Über einen mediationspraktischen Ansatz hinaus werden wir an diesem Beispiel das Verhältnis von Grundprinzipien jedes Mediators, Haltung und Authentizität diskutieren.
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| »TEILEN VERTEILEN BEURTEILEN: EIN OXYMORON?«
Christian Duve
Streitigkeiten zwischen Marktteilnehmern dienen ebenso wie der Wettbewerb der Maximierung der eigenen Interessen. Früher oder später stellt sich in Konflikten im Wirtschaftsleben die Frage, wer in welchem Maße an einem Erfolg, Risiko oder Schaden zu beteiligen ist. In diesen Situationen kommt es nicht auf eine adäquate Analyse objektiver Kriterien und Argumente, sondern die Nutzung geeigneter Verteilungsstrategien und gelegentlich sogar die Beurteilung durch den Mediator/ die Mediatorin an.
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| »MEDIATION: EIN BALANCEAKT ZWISCHEN POLAREN HALTUNGEN«
Friedrich Glasl
Im Workshop wird ein Modell von Grundhaltungen der Drittpartei bei Konfliktmanagement und Mediation vorgestellt. Es verbindet wichtige Haltungen, Prinzipien und Qualitäten miteinander, die in einem polaren Verhältnis zueinander stehen. In Rollenspielen und Clinics wird geübt, diese Qualitäten wahrzunehmen und selbst entsprechend den situativen Erfordernissen zu verstärken oder abzuschwächen. Das Modell erlaubt außerdem, die eigene Haltung sowie die Professionalität als MediatorIn oder KonfliktmanagerIn kritisch zu reflektieren und sich gezielte Lernziele zu stecken.
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| »BEDÜRFNISSE UND GEFÜHLE«
Marshall B. Rosenberg
In der Gewaltfreien Kommunikation sind Gefühle die Brücken zu Bedürfnissen und Interessen. Was andere sagen oder tun, kann ein Auslöser für Gefühle sein, nie aber ihre Ursache. Dieser Workshop bietet Übungsmöglichkeiten für die differenzierte Wahrnehmung und Artikulation von Gefühlen, um so die Identifikation von Interessen in der Mediation zu erleichtern.
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| »PRÄSENT SEIN: EMPATHIE UND SELBSTEMPATHIE«
Marshall B. Rosenberg
Empathie fordert Präsenz. Sie ist nur möglich, wenn es gelingt, alle vorgefassten Meinungen und Urteile abzulegen. Wie Buber sagte: Die neue Situation erwartet von dir eine Antwort, die nicht im Vorhinein vorbereitet werden kann. Sie erwartet nichts aus der Vergangenheit. Sie erwartet Präsenz, Verantwortung; sie erwartet dich. Der Workshop gibt Gelegenheit diese Form der Präsenz als eine zentrale Haltung in der Mediation zu üben.
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| »SYSTEMISCHE ARBEIT AN WERTSYSTEMEN IN DER MEDIATION«
MATTHIAS VARGA VON KIBÉD
Glaubenspolaritäten-Aufstellungen und Core-Transformations-Aufstellungen sind hilfreiche Formen zur Überprüfung und Modifikation von Glaubenssätzen und Wertsystemen. Im Workshop werden die Grundideen beider Arbeitsformen theoretisch erläutert und eine Demonstration einer Arbeitssequenz gegeben.
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»KONFLIKT IN EINEM FAMILIENUNTERNEHMEN
3 Mediatoren bearbeiten denselben Fall«
Erica A. Fox
Leonard L. Riskin
Marshall B. Rosenberg
WIRTSCHAFTSMEDIATION IN DER PRAXIS:
KONFLIKT IN EINEM FAMILIENUNTERNEHMEN
Die Demonstrationen mit E. Fox, L. Riskin und M. Rosenberg zeigen Live-Situationen aus einer Mediationssitzung in einem Familienunternehmen. Die Aufzeichnungen sind ungekürzt und nicht nachbearbeitet, sodass die unterschiedlichen Mediationsansätze und Grundorientierungen sowie die darauf basierende Interventionen sichtbar und vergleichbar werden.
INHALT:
WIRTSCHAFTSMEDIATION IN DER PRAXIS:
KONFLIKT IN EINEM FAMILIENUNTERNEHMEN
CD1: Demonstration mit Erica A. Fox, Harvard (in englischer Sprache)
CD2: Demonstration mit Leonard L. Riskin, Gainesville (in englischer Sprache)
CD3: Demonstration mit Marshall B. Rosenberg, La Crescenta (in englischer Sprache)
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»KONFLIKT IN EINEM BAUPROJEKT 2 Mediatoren bearbeiten denselben Fall«
Bruce Edwards
Wilfried Kerntke
WIRTSCHAFTSMEDIATION IN DER PRAXIS:
KONFLIKT IN EINEM BAUPROJEKT
Die Demonstrationen mit W. Kerntke und B. Edwards zeigen Live-Situationen aus einer Mediationssitzung in einem komplexen Baukonflikt. Die Aufzeichnungen sind ungekürzt und nicht nachbearbeitet, sodass die unterschiedlichen Mediationsansätze (mit und ohne Caucus) und Interventionsstrategien sichtbar und vergleichbar werden.
INHALT:
WIRTSCHAFTSMEDIATION IN DER PRAXIS:
KONFLIKT IN EINEM BAUPROJEKT
CD1: Demonstration mit Bruce Edwards, San Francisco (in englischer Sprache) CD2: Demonstration mit Wilfried Kerntke, Offenbach (in deutscher Sprache)
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